Wir warten auf die ersten Starter
Veranstaltungen zu Deutschen Meisterschaften sind, auch wenn wir keine Ambitionen auf einen guten Platz in der Tabelle haben, und unsere Chancen aufgrund der hochkarätigen Konkurrenz sehr schlecht sind, immer etwas Besonderes. In diesem Jahr noch mehr, denn die Endläufe zur Deutschen Slalommeisterschaft fanden direkt vor unserer Haustür, auf dem Driving Center in Groß Dölln statt. Klar, dass die Teilnahme für uns Pflicht ist, die kribbelnde Atmosphäre, die sehr schöne Strecke und natürlich auch die starken anderen Teilnehmer, das kann man sich nicht entgehen lassen.
So hat sich Mario, unterstützt von Timo und Detlef, mit unserem Swift der Herausforderung gestellt. Es waren zwei Veranstaltungen, am Sonnabend der 204. Rennslalom des PSV-Berlin und am Sonntag der 55. Rennslalom des MSC Groß Dölln. An beiden Tagen war die Aufregung unter den Teilnehmern spürbar, denn es stand ja die Frage im Raum, wer wird Deutscher Meister 2026. Während am Sonnabend alles nach Plan verlief, gab es am Sonntag einige Proteste und Berufungen gegen die vor Ort getroffenen Entscheidungen der Verantwortlichen. Dazu kam noch etwas Aufregung auf Seiten der Veranstalter durch unangekündigte Dopingkontrollen der NADA.
Die Proteste und Berufungen führten dazu, dass am Sonntag kein Deutscher Meister gekürt werden konnte. Auch die Ergebnisse in einigen Klassen sind noch vorläufig, was natürlich auch Auswirkungen auf unsere regionale Meisterschaft hat. Davon völlig unbeeindruckt fuhr Mario seine Rennen. Wie wir schon vorab vermutet hatten, konnte er keine Top-Platzierungen erreichen. Er kam an beiden Tagen auf Platz vier. So ganz zufrieden war er auch mit den Reifen und seiner Fahrwerkseinstellung nicht. Das bedeutet für uns, dass wir für das nächste Jahr vielleicht noch etwas „basteln“ müssen.
Trotzdem war es ein schönes Rennwochenende, dass die beiden Vereine für uns ausgerichtet habe und wir haben zufrieden die Heimreise angetreten.